F-Junioren stehen im Pokalfinale!

Der Pokaltraum geht weiter - Neukieritzscher F-Junioren stehen im Pokalfinale!

Berlin, Berlin, wir fahren nach …… Döbeln. Die F-Junioren feiern den Einzug ins Pokalfinale nach einem Sieg beim ATSV FA Wurzen.

Es ist Sonntag, 03. April 2016, bei bestem Fußballwetter. Und die Neukieritzscher F-Junioren fahren in dieser Pokalsaison nun zum zweiten Mal nach Wurzen. Nach dem die 2. Mannschaft der Wurzener bereits im Viertelfinale aus dem Pokal geworfen wurde, sollte dieses Schicksal nun die 1. Mannschaft ereilen. So jedenfalls der Wunsch der Gäste. 

 

Das Spiel startet furios und die Neukieritzscher gehen sofort zum Angriff über. Nach nur wenigen Sekunden netzt Georg zum 1:0 für Neukieritzsch ein. Was für ein Start!

Die Wurzener stehen nicht umsonst im Pokalhalbfinale und beide Teams lieferten sich von Beginn an einen offenen Kampf, in dem die Neukieritzscher die Hausherren sehr früh in deren Hälfte attackierten. Wurzen kommt immer wieder gefährlich durch Einzelaktionen in Richtung Neukieritzscher Kasten.

In der 2. Minute dann ein „normaler Zweikampf“ aus Neukieritzscher Sicht zwischen unserem Josef und dem Wurzener Stürmer. Dieser fällt und der Schiri pfeift zum Neunmeter. Unser Torwart Patrick ist dran, kann aber das Tor nicht verhindern. Ausgleich und die Wurzener „wittern Morgenluft“.

Hier zeigt sich wieder mal die mannschaftliche Geschlossenheit des Neukieritzscher Teams. Erst mal alle beim Torwart abklatschen und weiter geht’s. Sofort werden die Räume zugestellt und Angriffsfußball gespielt. Spielerisch sind wir jetzt den Wurzener leicht überlegen. Das zahlt sich in der 4. Minute aus und Josef erhöht „eiskalt“ zum  2:1 Führungstreffer. Unser mitgereister Anhang jubelt!

Es geht weiter Schlag auf Schlag. Beide Mannschaften schenken sich nichts. Wurzen ist immer wieder durch Standards gefährlich. In der 9. Minute gleichen die Gastgeber durch einen Distanzkracher zum 2:2 aus.

Doch wer jetzt dachte das wir das Heft aus der Hand geben würden, lag weit daneben. Wir erarbeiteten uns Chance um Chance, scheitern jedoch immer wieder am guten Heimtorwart oder wie Julius am Pfosten. In der 14. Minute der ersten Halbzeit dann des erlösende 3:2 aus Neukieritzscher Sicht.

Wurzen gab nicht auf und hielt weiterhin dagegen, so dass beide Mannschaften noch einmal zu hochwertigen Chancen kamen. Kurz vor der Halbzeit dann noch einmal ein Neukieritzscher Angriff bei dem Denny genial auf Josef vorlegte, der wiederum ganz cool und abgeklärt zum Tor verwandelte. Hätte es Sitze gegeben, hätte es niemanden mehr darauf gehalten. Halbzeitstand 4:2 aus Neukieritzscher Sicht.

Der Trainer schwor zur Halbzeit noch einmal das Team ein, konzentriert und energisch weiter zu spielen und mit diesem Vorsatz gingen die Neukieritzscher in die 2. Hälfte. Doch gehörten die ersten Minuten der zweiten Halbzeit allerdings den Gastgebern. Diese erarbeiteten sich ihre Chancen und netzten folgerichtig zum 3:4 Anschlusstreffer ein. Das Spiel war wieder offen und der Blutdruck vom Trainer stieg in den „roten Bereich“.

Angetrieben vom Neukieritzscher Anhang aktivierten wir noch einmal alles und erzielten in der 37. Minute den 5:3 Führungstreffer. Wer jetzt schon dachte, dass Spiel wäre entschieden lag weit daneben. Wieder ein, „mit Neukieritzscher Brille gesehen“, regulärer Zweikampf im Strafraum. Der Stürmer fällt und Wurzen bekommt noch einen Neunmeter in der 39. Minute. Diese verwandeln zum 4:5 Anschlusstreffer.

Während wir die Zeit runter zählen, bäumt sich Wurzen noch einmal der Niederlage entgegen. Doch der Schiri pfeift pünktlich das Spiel ab. Alle Neukieritzscher liegen sich in den Armen und feiern den Sieg. Ein Lob auch an die fairen Verlierer.

Die Zuschauer erlebten ein tolles Spiel mit leichten Vorteilen auf Neukieritzscher Seite. Die Mannschaft zeigte Moral und spielte als Team. Ein großes Dankeschön geht an den mitgereisten Anhang für die tolle Unterstützung.

Nun heißt es also. Auf geht’s zum Pokalfinale am 04. oder 05. Juni 2016 nach Döbeln. Wir holen den Pot nach Hause.

 

Für Neukieritzsch spielten: Emma Müller, Til Gründler, Bruno Lauenstein, Denny Müller, Patrick Möller, Felix Heller, Josef Konnegen, Julius Löffel, Georg Baer