D-Junioren können es doch noch!

U13 nach turbulenten Wochen wieder mit einem Erfolgerlebnis

Nach dem 2:10 Pokal-Debakel und einer 4:2 Auswärtsniederlage beim Verfolger TSV Kohren-Sahlis am vergangenen Wochenende standen für das anstehenden Pflichspiel die Vorzeichen auf alles anderem als „gut“. Durch Jugendweihe und einer Reihe von Absagen, zum Teil sehr kurzfristig, waren die Reihen so sehr gelichtet, dass man nur noch einen Wechselspieler für das Feld auf der Bank sitzen hatte. Sogar der Ersatzkeeper hatte ein Feldspielertrikot dabei, da man ja schließlich nie weiß, was passiert.

 U13 nach turbulenten Wochen wieder mit einem Erfolgerlebnis

Nach dem 2:10 Pokal-Debakel und einer 4:2 Auswärtsniederlage beim Verfolger TSV Kohren-Sahlis am vergangenen Wochenende standen für das anstehenden Pflichspiel die Vorzeichen auf alles anderem als „gut“. Durch Jugendweihe und einer Reihe von Absagen, zum Teil sehr kurzfristig, waren die Reihen so sehr gelichtet, dass man nur noch einen Wechselspieler für das Feld auf der Bank sitzen hatte. Sogar der Ersatzkeeper hatte ein Feldspielertrikot dabei, da man ja schließlich nie weiß, was passiert.

Trotz Niederlagen und Personalprobleme wollte die Mannschaft drei Punkte holen. In dem ihr eigenen Stil: Wir bestimmen das Spiel!

In Bennwitz gab es nichts zu bestimmen, da gabs nur was auf die Mütze. In Kohren-Sahlis sah man schon ansatzweise die „alte D-Jugend“. Dieser Weg sollte in Flößberg weiter gegangen werden.

Die ersten Chancen hatte nach dem konzentrierten Beginn auch die SFN-Mannschaft. Feldüberlegen spielte das Team, jedoch wackelte es bei den Kontern der Gastgeber ziemlich stark in der Abwehr. Einer dieser Konter führte nach 10 Minuten zum 1:0 für die Gastgeber, ein weiterer nach 15 Minuten zum 2:0. Da war das SFN-Team schon mausetod. Keine Ordnung im Mittelfeld, dadurch keine Organisation in der Defensive, so fielen die beiden Treffer für die Heimmanschaft absolut verdient. Durch eine Umstellung versuchte das Trainerteam die Ordnung und das Mittelfelspiel wiederzubeleben. Semper wechselte in die Defensive, Schwarz sollte im Mittelfeld ordnen und das Spiel beleben. Nach etwa weiteren 5 Minuten Spielzeit  griff diese Massnahme ganz langsam. Hinten wurde es etwas stabiler und im Mittelfeld kombinierten die SFN nun etwas besser. Nur bei der Chancenverwertung war immer noch „null“ zu vermelden. In der 25. Spielminute kam Schwarz am rechten Flügel schon fast auf der Grundlinie in Ballbesitz. Ruhig und besonnen passte er diagonal zurück zum heranstürmenden Illgner, der clever zum 1:2 Anschlusstreffer vollendete. Bis zur Halbzeit konnte SFN weitere Chancen nicht nutzen.

Anstoss zu Halbzeit zwei, SFN im Ballbesitz und sogleich mit der ersten Chance. Der Konter der Hausherren wurden im Mittelfeld erfolgreich abgefangen, Littmann im Sturmzentrum in Szene gesetzt und dieser schiebt in der 31. Minute zum Ausgleich ein. Die Gastgeber waren sichtbar verwundert und verloren ihre Ordnung. Das wieder führte zu weiteren SFN-Chancen. Wiederum Littmann nutzte eine davon zur 3:2 Führung in Minute 36.

Spielminute 40, Schwarz dribbelt über rechts in den Strafraum der Hausherren und wird gefoult. Der sichere Schiedsrichter Brügmann entscheidet auf Strafstoss. Littmann führt aus und verwandelt sicher zum 4:2. Ein lupenreiner Hattrick innerhalb von nur 11 Minuten. In der 50 Spielminute trifft Schwarz noch mit einem Distanzschuss zum 5:2 ehe Littmann in der 53 Spielminute das 6:2 und seinen vierten Treffer erzielte. Die Hausherren vollendeten mit dem Schlusspfiff den letzten Angriff zum 6:3 Endstand.

Nach dem Spiel bleibt festzuhalten: Von „ersatzgeschwächt“ war in diesem Spiel der SFN nichts zu erkennen. Die ersten 10 Minuten liefen etwas unglücklich aber dann spielte die Mannschaft „ihren Fussballstil“.

„Das war eine super Reaktion einer Mannschaft, die zur Zeit personell etwas auf dem Zahnfleisch daherkommt und besch..... Wochen hinter sich hat! Ich freue mich sehr für dieses Team, dass sie das Spiel noch gedreht haben!“ strahlte der Coach mit seinem Co nach dem Abpfiff um die Wette.

Die Spieler derweil waren richtig "platt". Die hatten wirklich alles gegeben!

Die SFN-Farben vertraten heute : Goldberg, Augustin, Franke, Semper, Zimmerling, Mitzscherling, Illgner, Schwarz (C), Littmann, Kempe